valerie smith and liberty pike
museumsfest bonn

20. 5. 2004

open air, bonn

dabei: max

16Uhr 45 sollte der auftritt von VALERIE SMITH AND LIBERTY PIKE beginnen - den sehr viel puplikumsträchtigeren platz um 19 Uhr hatte man einer band namens PADDY GOES TO HOLLYHEAD gegeben. deshalb war auch, als wir um halb fünf ankamen, nicht viel los. ungefähr 50 museumsfest besucher mit kindern im alter von 5 bis 12 hörten sich wohlwollend den soundcheck an. ich wurde dann auch während des konzertes den eindruck nicht los, daß die meisten nicht zielgerichtet gekommen waren. bis zum anfang hatte sich die zahl der zuhörer ungefähr verdoppelt, die struktur war die gleiche. Valerie Smith und band ignorierten das zu unserem glück, und wir hörten eine breite auswahl aus dem buffet, das blue grass heißt. Von sanften balladen zu uptempo tanzstücken war alles dabei. besonders aufällig die virtuosität der einzelnen musiker. Matt Wingate zupft nicht nur einen sehr flotten darm auf seiner gitarre sondern hat auch eine tolle stimme. auch Becky Bullers, die die fiddle und das banjo zupfte, soloplatte ist etwas was ich mir mal anhören werde! auch Jessica Lee (Bass) und John Wesley Lee (mandoline) verdienen mehr als nur eine ehrenvolle erwähnung! so sollte blue grass sein! die stimmungskanone Valerie Smith, kann man jedem nur ans herz legen!

danach begingen wir den fehler, auf die folgende band zu warten: Paddy goes to was weiß ich! der platz hatte sich inzwischen gefüllt, man hatte jede menge fans. nach 3 Stücken sind wir gegangen, übelste mainstream pop/rock/folk-scheisse. Ich mußte immer wieder an BAP denken und das ist der grund warum sie erwähnt werden: als warnung. raise your hands to the air... oder kotze gleich auf den boden!