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| THE QUEERS + SONIC DOLLS |
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18. juli, 2005
ort: köln, tsunami
dabei: max
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es war schon nett: der geist von MINOR THREAT, DEAD MILKMAN und YOUTH BRIGADE schlich in form von ausgebleichten t-shirts durch den club und so viele converse turnschuhe hatte ich auch schon lange nicht mehr gesehen. der support-act SONIC DOLLS ist beileibe kein fragezeichen mehr: bekannt aus "ox" und "plastic bomb"! kein stück länger als zwei minuten. 1,2,3,4 hey ho lets go sach ich nur. als zugabe wurde "blitzkrieg bop" gefordert und jeder wusste warum. die band mit dem ewig lächelnden gitarristen war so kurzweilig, wie seine goofy kappe doof (ich meine gut doof) war. sie machten appetit auf mehr. es hatten alle ihren spaß. in der pause erklang RANCID vom dj danach ska von: THE SLACKERS. jetzt müßten eigentlich die HEPCATS folgen und sie kamen. der gute hatte einfach einen sampler eingelegt. wie billig. leider wollte keiner mit mir wetten dass ich das nächste lied erraten kann. nach etwas mehr als einer flasche bier kamen die ungeduldig erwarteten QUEERS. seit 1982 gibt es diese sympathische bubblegum-surf-pop-punk-band aus new hampshire (nicht aus kalifornien? ach geh weg!) und sie haben ihre spielfreude nicht verloren. sie sind immer noch auf LOOKOUT! RECORDS und nicht so weichgespült wie ihre enkel auf mtv. punk rock eben und nicht festival kompatibel. sympathische cover von RAMONES (rock`n`roll radio), THE WHO (the kids are allright), SCREECHING WEASEL (murder in the brady House) und den BEACH BOYS rundeten das programm ab. pogo, pogo, pogo, pointed fingers und begeisterte fanchöre. lange zugaben und alle blieben da. auf dem weg zum tresen habe ich doch noch ein old face getroffen (hallo krause!) und mit ihm 2 bier gtrunken. danach noch ein spurt zum letzten bus und schluss war. 6€ eintritt sollte man noch erwähnen. punk rock eben. yeeehaw!
kleine besserwisserei von costa:
dass lookout!-records nicht mehr unbedingt ein garant für korrekte indie-logie ist, und GREEN DAY vielleicht gar nicht so böse, wie max glauben mag, beweist ein disput über die rechte an den alten platten. ursprünglich wurde dieses label ja von lawrence livermore gestartet und brachte so perlen wie die erste OPERATION IVY heraus. livermore hat aber nichts mehr mit dem label zu tun und offenbar haben die nachfolger sämtliche tantiemen einfach in neue projekte gesteckt, die aber nur mäßig erfolg hatten. manche sagen mit recht (ausnahmen wie TED LEO bestätigen die regel). GREEN DAY haben sich sehr geduldig gezeigt, und jahre (sind es schon jahrzehnte?) auf geld von lookout! verzichtet, weil sie es nicht nötig hatten. es gibt verschiedene artikel zu dem thema im netz und genau so viele meinungen. leider ist der auf den ich mich berufen wollte (pitchfork.com) nicht mehr zu finden. vielleicht haben die ihre meinung geändert. die welt ist voller grau-schattierungen.
THE QUEERS HP >>>>
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