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| popkomm 2002 |
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| DAS POPKOMM-TAGEBUCH |
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16. bis 18. august, 2002
ort: köln
personen: stephan, klaus und (nur fotos) costa
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klaus: was die popkomm in köln hinterlassen hat? vermutlich nichts!
nicht einmal ein zeichen, oder etwas richtungsweisendes. es war, als wäre ich nicht einmal dortgewesen.
stephan: irgendwie bin ich tatsächlich nicht wirklich dort gewesen. der
besuch von nur einem einzigen "richtigen" popkomm-konzert reicht wohl
kaum für eine beurteilung derselbigen aus... festgehalten sollte werden, daß mich das line-up der einzelnen veranstaltungen nicht vom hocker reißen
konnte...
klaus:was bleibt? und was können wir erzählen, wenn alles was in erinnerung bleibt ein name ist, der aus einem comic entlehnt ist: locas in love. das war wohl pittiplatsch3000 (oder 2000 oder 1000 oder was?) das war dann dann der einzige abend, der das banner popkomm trug. junge bands aus deutschland stellen sich vor. mikrofisch spielten schön belanglose musik zur akustischen gitarre, da gehn wir doch erstmal in den park und trinken ein paar biere....
stephan: dann zurück zum lustigen liederraten, zumeist vergessene hits
der achtziger; songs von tears for fears, cure usw. gesungen durch ein
megaphon. ausgekramt von boy-division, die nicht nur in ihrer namensgebung
an die alten, bzw. vermoderten "helden" vergangener zeiten erinnerten...
klaus: alles ist nicht mehr von bedeutung, wir tranken, gesungen wurde
an dem abend, lehmann kamen und fragten deutschtümelnd: haste mal ne
mark?,uns interessierte das alles nicht, ich machte mir gedanken, warum ich
mir nicht den spottbilligen sampler gekauft hatte und die anderen suchten
wohl so etwas wie sinn auf dieser veranstaltung, da war das nächste bier
näher als die sinnfrage...
stephan: den sampler hättest du wahrscheinlich höchstens einmal
durchgehört, hätte nicht so lange gedauert wie das durchsickernde bier,
am ende wäre wohl auch nicht mehr dabei rausgekommen, aber vielleicht bin
ich jetzt auch nur sehr, sehr ungerecht...
klaus: am nächsten morgen die fragen, warum trinken wir soviel, wenn
wir wissen wie wir uns am nächsten morgen fühlen, also ab in den
jugendpark, da war der elektrobunker, eine popkomm-institution...
stephan: diesmal leider nicht sehr entspannend, zu laut und ziemlich viele prolls, der rasen sah sehr mitgenommen aus, wir drängelten uns auf den
wenigen, annehmbaren wiesenflächen.
klaus: nichts wie weg da, auf dem weg zum country-abend ins little
opry, max hat da was aufgetan, ein alleinunterhalter spielt die schönsten
highway-songs, wo sind die fotos dieser schillernden veranstaltung, nun
denn, aber der sonntag...
stephan: der "sack" im "kunstkontext", schöner auftritt in einer
galerie, deren räumlichkeiten uns den schweiss über den körper rinnen lies. wunderschöne kompositionen, batteriefreie kinderspielzeuginstrumente,
quietschende plastikdelfine und ein finale, das mir beinahe eine gänsehaut versetzt hätte...
klaus: ja, das war ein finale...wir sind dann auch gleich ins durst und haben gefeiert. popkomm, klar, nächstes jahr wieder... dieses jahr: heute popkomm würde in meinem tagebuch stehen, würde ich eins führen.
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