vor dem club sitzt das einzige männliche mitglied von MIKA BOMB, übt sich zigarettenrauchenderweise in gelangweilten SID VICOUS-posen und wirkt trotz sonnenbrille einfach nur nett. Gegen 22 uhr kommen sie dann auf die bühne und brettern los: MIKA BOMB kamen sahen und bombten den tsunami club. sii kündigten sich als "japan punk from the uk" an und genau das waren sie. wann habe ich das letzte mal wärend eines konzertes von anfang bis ende glücklich gelächelt? Dabei haben sie sich solche mühe gegeben böse (bad) und punk-rock-gefährlich zu wirken. vergleiche hinken, trotzdem: SHONEN KIFE meets BUZZCOCKS meets ADDICTS. auf der platte wirken sie englischer, live japanischer. wunderbares gitarrenposen und grimassenschneiden. diese band ist human prozac. kann eine band die lieder hat wie: "super sexy razor happy girls" und "have a bad day" schlecht sein? oder gar langweilig? Kein chance!! pogo, pogo, pogo! yeah! yeah! yeah! ein lied in deutsch und ich habe kein wort verstanden, egal. Das vorstellungsgespräch am nächsten tag verliert seinen schrecken. nach zwei zugaben noch schnell die letzte lp gekauft und ab nach hause. Ich mußte allen die freudige nachricht verkünden (sorry an costa dessen a.b. ich vollgequatscht habe. Für e-mails entschuldige ich mich nicht). den job habe ich nicht bekommen, egal zu hause warteten MIKA BOMB auf mich. super-happy-yeah-yeah-yeah-punk nicht nur für arbeitslose!