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| JAMIE T |
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4. märz, 2007
ort: gebäude 9 köln
stephan
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nachdem das album hielt, was die singles bereits versprochen hatten und der hype nicht mehr zu ignorieren war, sicherte ich mir dann doch lieber zwei karten im vorverkauf, was sich angesichts der sehr gut besuchten konzerthalle auch als eine gute entscheidung herausstellte.
einmal im konzertraum angelangt, statten wir uns mit bier aus und beobachten den ergrauten roady beim soundcheck. wir deuten die taschenlampensignale richtig; die musik verstummt und die band betritt die bühne. JAMIE T wird von the PACEMAKERS begleitet. ausgerüstet mit gitarre, bass, schlagzeug und keyboards bilden sie die backingband des englischen jungspunds.
das erste konzert seiner kurzen deutschlandtournee beginnt mit zwei etwas schwächeren nummern des albums. während sich der sound langsam einpendelt, versuche ich die ersten bedenken zu unterdrücken. aber bereits nach kurzer zeit kann die band das publikum für sich gewinnen. trotz seines jugendlichen alters, er soll ja erst 20 sein, besticht JAMIE T. schnell durch seine erstaunlichen entertainerqualitäten. flappsig und immer wieder rülpsend versucht er sich an der deutschen sprache. während die liveumsetzungen seiner stücke sehr viel punkiger als auf platte ausfallen, kommt sein eigenwillig gepresster gesangsstil dem tonträger sehr nahe. die ausgewogene mischung aus hip hop, ska und punkrock sorgt für ein angenehm abwechslungsreiches konzert, bei dem das hitpotential seiner songs immer wieder erstaunt. auch JAMIE T. scheint der auftritt viel spaß zu machen. die menge heizt er zusätzlich ein, indem er immer wieder audiokassetten (!) eines liveauftrittes in das publikum wirft.
schließlich wird das glück komplett als jamie dann zur ersten zugabe alleine auf die bühne zurückkehrt und mit elektrischem bass eine raue version von BILLY BRAGGs "a new england" darbietet. es regnet weitere tapes als sich dann auch seine verstärkung zu ihm auf die bühne gesellt. zu guter letzt gibt es dann noch eine punkversion einer bereits während des regulären sets gespielten nummer. wir räumen den saal mit der erkenntnis, dass man dem hype ab und an getrost etwas glauben schenken kann! die d-jane legt the clash auf…
picture © JAMIEs myspace>>>>
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