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| HANNE HUKKELBERG |
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1. dezember, 2005
ort: stadtgarten, köln
dabei: stephan
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in köln finden solche konzerte (jazz und artverwandtes) für gewöhnlich im stadtgarten statt. ein anlass zur skeptik, da der gepflegte rahmen das konzerterlebnis zumeist etwas ungünstig beeinflusst. heute haben sich jedenfalls nur einige wenige gäste eingefunden. durch die bestuhlung wirkt der konzertsaal intimer als sonst, langsam erzielen die aufgebauten instrumente ihre wirkung - labtop und xylophon wecken erwartungen im zuschauerraum. nur leise klingen gespräch und gläsergeklirren von der bar herüber. aber auch diese verstummen als die vier musikerInnen auf die bühne kommen.
die 26-jährige norwegerin hat vor ein paar monaten ihr debüt "little things" veröffentlicht, nun bietet sich die gelegenheit die musikerin auf der bühne zu erleben. die gruppe ist in abgespeckter form auf tournee gekommen. zu viert versuchen sie die siebenköpfige truppe zu ersetzen. wie die platte, so lebt auch das konzert von huckelbergs gesang, der mühelos zwischen jazzgesang und kinderlied wechselt und musikalische berührungspunkte mit so unterschiedlichen sängerinnen, wie etwa JULIE DOIRON, BARBARA MORGENSTERN oder COCO ROSIE aufweist. mit sympathischer ausstrahlung spielt sich die gruppe durch das gesamte repertoire. meine gedanken treiben herum, lösen sich aber nie von der musik.
das publikum ist dankbar, zweimal kehrt die gruppe auf die bühne zurück. in diesem zusammenhang spielen sie auch zwei coverversionen. eigenwillige interpretationen von den PIXIES und NIRVANA, die zugleich etwas mehr über die musikalische sozialisierung der musikerInnen verraten. schnell lehrt sich der konzertsaal, wir trinken noch ein paar biere in der bar.
HANNE HUKKELBERG HP >>>>
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