 |
|
|
|
| hank williams tribute |
 |
| there's a tear in my beer |
 |
 |
|
3. januar, 2003
ort: köln, gebäude 9
anwesend: max
|
 |
 |
|
 |
in der neujahrsnacht 1952 verstarb, auf dem rücksitz seines cadillacs, hank williams. 50 jahre später findet sich im gebäude 9 ein buntgemischtes publikum zu einem tribute-abend zusammen.
neben dem gewohnten indie-publikum kamen auch einige rock-a-billy cliquen, country fans und einige cowboyhüte und fransenlederjacken verbreiteten etwas bad segeberg stimmung.
der abend begann mit einem 90 minütigen dokumentarfilm „i will never get out of this world alive“ in dem einige musizierende herrschaften interviewt wurden, die inzwischen die radieschen auch schon von unten ansehen.
hätte man diesen film um eine halbe stunde gekürzt, wäre es kein fehler gewesen.
den musikalischen auftakt machten die IGELS aus hamburg zusammengesetzt aus leuten von FINK und COW. sie begannen ganz vielversprechend mit eigenen interpretationen von hank williams songs. doch dann stimmten sie “ramblin´ man” und "jambalya“ an und wie ein schleier senkte sich langeweile über das publikum. beide songs wurden in einem bodenlos langsamen, aber bedeutungschwangeren sprechgesang vorgetragen, aber vielleicht kann ja jemand in einer musiktheoretischen positionierung postulieren, warum das kunst und wichtig ist. danach kam nicht mehr so recht drive auf und auch der jodelversuch erinnerte eher an loriot.
auch GARY LEE AND THE WANTED MEN, verstärkt durch rob taylor (COLUMIA), näherten sich hank williams auf ihre eigene art, doch sowohl die uptempo versionen als auch die langsameren wußten zu überzeugen! unmöglich nicht hier und da mit zu wippen und nicht nur die rock-a-billy cliquen gaben kleine tanzeinlagen. als zugabe spielten sie noch ein paar sachen aus ihrem normalen repertoire und begeisterten nicht nur die freunde des western swing. irgendwann war dann schluß und ich ritt meinen koreanischen rappen rio durch den strömenden regen am überfluteten rhein entlang nach hause.
|
 |
|
|
 |
|
|
 |