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| GUSTAV |
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14. märz, 2005
ort: blue note köln
sascha + costa
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Was haben wir heute zu erwarten? Einfach einen kleinen Hype aus Wien oder doch mehr?
Eva "Gustav" Jantschitsch wickelt uns erst einmal in Watte ein, die Stimme irgendwie in der Klasse einer Maria Solheim, mitunter Ausflugsweise in die Gefilde einer Björk.
Sollte die Sängerin von "Wir Sind Helden" einmal Gustav hören, würde sie vor Neid erblassen, denn so könnte sie klingen, wäre sie nicht so einfallslos.
Erinnert schon an Quarks, ist jedoch ganz anders. Songs wie "We Shall Overcome", "Linzserenade", "Genua" oder das letzte Encore "Rettet Die Wale" wissen musikalisch wie textlich zu überzeugen und selbst ein Trini Trimpop sieht am Ende des Abends nicht allzu enttäuscht aus.
"Mein Bruder" hätte auch aus der Feder von Thea Dorn stammen können.
Es ist lyrisch, es ist politisch und auch persönlich.
Die Sicht war in dieser Lokalität, die für Partys wahrscheinlich schon sehr gut ist, nicht optimal. Daher haben wir einen kleinen Zirkel eröffnet, damit jeder mal Eva sehen konnte.
Gustav kann groß werden oder aber kleine Clubs erschließen; Egal, wir waren dort.
(sascha)
nachdem ich die plattenpräsentationen in wien verpasst hatte (oder wegen dem andrang fürchtete; siehe rhiz) war es umso schöner zu beobachten, wie GUSTAV auf das weniger "vorbelastete" publikum in köln wirkt. so zerbrechlich wie die musik von GUSTAV ist, fürchtete ich schon schlimmstes und wurde angenehm überrascht. erstaunlich wie sehr eva j. ihr publikum bereits in den griff zu bekommen weiß, und das nach so kurzer zeit. die cd verkaufte sich dann auch offenbar recht gut an jenem abend und wenn es so weiter geht, wird sie das nächste mal sicher in einem größeren laden spielen - verdient hätte sie es!
(costa)
picture © gustav hp>>>>
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